Stadion Letzigrund



Bau in Rekordzeit
Am 7. September 2007 weihten die weltbesten Athleten das neue Stadion Letzigrund ein: im Rahmen des Leichtathletik-Meetings Weltklasse Zürich.
Die von den Architekturbüros Bétrix & Consolascio sowie Frei & Ehrensperger konzipierte Arena wurde eigens für die Fussball-Europameisterschaft in einem Rekordtempo abgewickelt: Gerade einmal 12 Monate dauerte es vom Abbruch des alten Stadions bis zur Eröffnung des neuen Letzigrund.

Besonderes Merkmal ist eine umlaufende, gedeckte und begehbare Rampe, die zu einem Restaurant in acht Metern Höhe führt. Nebst Sportanlässen ist der Letzigrund auch Showbühne für Open-Air-Konzerte und andere Mega-Events.


„Prix Acier“ für den besten Stahlbau
Das Stadion Letzigrund ist nicht nur der grösste Schweizer Stahlbau des Jahres 2007, sondern wurde zudem mit dem begehrten „Prix Acier“ für den besten Stahlbau 2007 ausgezeichnet. Trotz seiner vielen Tonnen Stahl präsentiert sich der Neubau von den Architekturbüros Bétrix & Consolascio und Frei & Ehrensperger sowie dem Ingenieurbüro Walt & Galmarini in einer anmutigen Leichtigkeit.

Das Besondere der Architektur ist ein begehbarer Umgang, der von einem leicht geknickten und geneigten Stahldach auf tanzenden Stützen überdacht wird. Dieser Umgang wird zur Promenade, die sowohl den offenen Stadionraum als auch die Stadt erfahren lässt. Das ovale Dach mit einer Fläche von 22'000 m2 besteht aus 32 Vollwandbindern aus geschweissten Blechen, die je von einer Druck- und einer Zugstütze getragen werden und bis zu 34 Metern auskragen. Die Stützen aus Cortenstahl sind unten eingespannt und verjüngen sich nach oben.

Die anspruchvolle Berechnung und Ausführung der komplexen Dachform erforderte von allen Beteiligten ein Höchstmass an Kreativität und Präzision, welche zudem unter starkem Kosten- und Termindruck geleistet wurden. Das Stadion zeugt von einer poetischen, als städtischer Raum erfahrbaren Sportarchitektur und von der Effizienz und Professionalität der Ausführung.



Stadion Letzigrund


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